Sonntag 30.10. 20.30 Uhr

LINES

Konzert zum 10 jährigen Jubiläum

Jim Denley - flutes, as ; Axel Dörner - tp ; Phil Wachsmann - violine, electronics
Marcio Mattos - cello, electronics ; Martin Blume - drums


LINES feiert sein 10jähriges Jubiläum: Die Mitglieder der Gruppe Phil Wachsmann, Jim Denley, Axel Dörner, Marcio Mattos und Martin Blume sind alle in der internationalen Szene der Improvisationsmusik seit vielen Jahren wohl bekannt. Ihr intensives Musizieren wird daher bei vielen Festivals von der Kritik als einer der Höhepunkte gewürdigt: "Einen derart perfekt funktionierenden Organismus erlebt man selten...Spannung ohne Lärm, Pathos und überschäumende Emotionen - ihre Musik wirkt leicht und spielerisch." "Wenn sich Linien treffen, gelingen einnehmende Bilder wie von feinen Aquarellfarben"

Die Linienführung der Instrumente ergibt ein für „LINES“ typisches unverwechselbares Klangbild, welches ebenso filigran und differenziert wie auch energetisch und dynamisch ist . Alle Musiker verstehen es „jede nur erdenkliche Geräuschfacette zu stets von neuem überraschenden Klangskulpturen zu nutzen....Ähnlich wie bei Evan Parkers` Electro-Acoustic Ensemble, und wie bei `Polwechsel` oder èfzeg`ist die Elektronik bei `Lines` keinesfalls dominant, sondern in den Instrumentalklang integriert, so dass sich die Musik der Gruppe als filigranes, gleichwohl mit äußerster Präzision geflochtenes Gespinst unterschiedlicher Klangtypen präsentiert.“(Reinhard Kager)  Einen ganz wesentlichen Faktor zur Herstellung solch einer flukturierenden Einheit zwischen Instrumentalklang und Elektronik bildet das so genannte Signal Processing,  das sich von den früheren Versuchen in den Studios der 50er und 60er Jahre durch die Möglichkeit die Elektronik in Real-Time- Prozessen einzusetzen,  maßgeblich unterscheidet.

 

“… the energy … is consistent and refreshingly subtle and light, and the invention flows freely - the group's growl, whisper, shout, turn-on-a-dime bravura is overflowing. The design and development of these pieces makes them sound almost composed. It's a beautiful balance of hesitancy, trajectory, and play… highly recommended."
K SCOTT HANDLY - EI MAGAZINE 2003

 

“The group fully exploits the subtle liberties of improvised music, whether exploring the effects of a drone or filling pockets with electronic anti-space. While it is hard to find a foothold at any one point in the programme, the music thrives, developing its own character, simultaneously defiant and quietly companionable in its own spontaneous pursuits.”
ALAN JONES - CODA 2003

 

“What I like best about this group is the continuous shifting among instrumental characters: part of the material sounds like it was composed and carefully orchestrated - but it's not so - and while you're enjoying that fullness, you are suddenly thrown into small conglomerates of linking electronics, anarchic percussive sounds and brash melodic ideas that never let you catch their beginning or their end. When all is said and done, this CD flows like pure water, never tiring your ears and leaving you asking for more when it's over."
MASSIMO RICCI - TOUCHING EXTREMES 2002

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